| Veranstaltungsreihe | |
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| "Maria Cebotari (1910 - 1949) Eine unvergessene Künstlerin mit einer glockenreinen, die Herzen berührenden Stimme" (Veranstaltung in Kooperation mit: Historisches Archiv der Sächsischen Staatsoper Dresden, Stadtarchiv Dresden) |
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| Datum / Uhrzeit: 20. Februar 2013, 18.00 Uhr Ort: Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden Vortrag: Wolfgang Pieschel |
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| In Erinnerung an die herausragende Sängerin Maria Cebotari wird Wolfgang Pieschel in seinem Vortrag mit Bild- und Tondokumenten vor allem auf die Jahre ihres künstlerischen Wirkens unter den Generalmusikdirektoren Fritz Busch, Karl Böhm, und Karl Elmendorff eingehen. Dabei wird deutlich, welch breitgefächertes Repertoire Maria Cebotarie gesungen hat und welch ausgezeichnete Interpretin der großen Frauenrollen in klassischen und zeitgenössischen Opern sie war. Maria Cebotari debütierte am 15. April 1931 als damals 21jährige Sängerin in der Semperoper Dresden unter dem damaligen Generalmusikdirektor Fritz Busch. Von Dresden aus eroberte sie rasch die Bühnen der Welt. Noch im gleichen Jahr engagierte sie Bruno Walter für die Salzburger Festspiele und wenig später hatte sie neben ihrem Dresdner Engagement auch einen festen Vertrag mit der Staatsoper Berlin. 1936 war sie bei Gastspielen im Royal Opera House Coventgarden in der britischen Metropole London zu hören. Nach Dresden und Berlin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Staatsoper Wien ihre Hauptwirkungsstätte. Mit ihrer glockenreinen, ausdrucksvollen, zu Herzen gehenden Stimme mit einem unverwechselbar betörendem Timbre verzauberte sie Publikum, Fachleute und Kritiker gleichermaßen, vor allem als Interpretin der großen Frauenrollen in den Opern von Mozart, R. Strauss, Verdi und Puccini. Nicht nur als Sängerin, auch als Bühnenerscheinung faszinierte die Künstlerin. 1929 wurde der Film auf Maria Cebotari aufmerksam und so wurde sie auch als Filmschauspielerin außerordentlich erfolgreich. Wie in Wien und Salzburg ist auch in Dresden eine Straße nach der mit nur 39 Jahren verstorbenen Sängerin benannt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. |
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