Veranstaltungsreihe
 
  "Lasst es uns einfach tun!" - Die Gründerin des Frauenbildungszentrums "Hilfe zur Selbsthilfe" e. V. erzählt lebendig von den Anfängen des FBZ
 
  Datum / Uhrzeit: Mittwoch, 06. Oktober 2010, 18.00 Uhr
Ort: Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden
Biografisches Interview mit: Karin Dauenheimer
Moderation: N.N.
 
  Als Karin Dauenheimer im Herbst 1989 bei einem Treffen von engagierten Frauen in Dresden sagte, dass sie ein Frauenbildungszentrum gründen wolle und Mitstreiterinnen suche, ging für sie ein langer Traum in Erfüllung. Hatte sie doch schon zu DDR-Zeiten in Gruppen und Initiativen nach Wegen der Selbstverwirklichung für sich und andere gesucht. Als es dann mit der politischen Wende möglich wurde, Räume anzumieten, konnte sie ihre Vorstellungen umsetzen: Räume für Frauen, um dort gemeinsam Begegnung, Bildung und Beratung nach eigenen Vorstellungen durchzuführen.

In der Naumannstraße am Schillerplatz begann das Frauenbildungszentrum mit seiner vielfältigen Arbeit. Karin Dauenheimer war als Geschäftsführerin Motor und Herz des Ganzen. Zeitweise übernahm sie zusätzlich die Leitung der Beratungsstelle für Frauenarbeit in Sachsen. Mit ihren Visionen und ihrer Devise: "Tut es doch einfach!" war sie vielleicht nicht immer bequem, sie weckte aber viele Frauen regelrecht auf, ihren eigenen Weg zu suchen und zu gehen.

Seit 2000 befindet sich das Frauenbildungszentrum in der Oskarstraße 1 (Nähe Wasaplatz) und wird weiterhin von Frauen aller Alters- und Interessengruppen sehr gern angenommen.
 
 
 
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