Veranstaltungsreihe
 
  "Vorsicht Grube! Das Urgestein der Dresdner Herkuleskeule berichtet aus ihrem Leben"
(um Anmeldung wird gebeten)

 
  Datum / Uhrzeit: 13. April 2011, 18.00 Uhr
Ort: Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden
Biografisches Interview mit: Gisela Grube
Moderation: Wolfgang Zimmermann
 
  Gisela Grube wurde 1925 in Suhl als viertes Kind eines Gastwirtes und einer Köchin geboren. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie am Suhler Waldtheater als damals jüngstes Mitglied. Später nahm sie Schauspielunterricht am Meininger Theater. Nach Kriegsende zunächst als Schauspielerin bei einem Tourneetheater engagiert, fand sie 1948 vorübergehend eine Anstellung an der Chiemseer Bauernbühne, kurz darauf erhielt sie einen Gastvertrag am Stadttheater Erfurt. In den 1950er Jahren war Gisela Grube am Kleisttheater Frankfurt/Oder und schließlich ab ca. 1960 an der Dresdner Herkuleskeule fest angestellt, hier bereits als Kabarettistin.

Gisela Grube wurde zum Urgestein der Dresdner Herkuleskeule. Sie blieb der "Keule" auch nach ihrer Pensionierung noch sieben Jahre treu. Als "Herkulesgäule begeisterte Gisela Grube zusammen mit Manfred Schubert auch danach noch ihr Publikum.

Zum Klassiker wurde ihr mit Manfred Breschke im Angesicht der politischen Ereignisse 1989 entstandenes Programm "Vorsicht Grube!", eine Auseinandersetzung zwischen Christin und Marxist. Das Stück feierte Ende Dezember 1989 in Dresden Premiere. Ausschnitte daraus werden zur Veranstaltung am 13. April 2011 gezeigt.
 
 
 
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