| Veranstaltungsreihe | |
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| "Der Landesverband für christlichen Frauendienst in Sachsen (e. V.) im Nationalsozialismus" Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung |
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| Datum / Uhrzeit: Mittwoch, 14. April 2010, 18.00 Uhr Ort: Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden Vortrag: Isabel Schellenberger M.A. |
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| Der als Ausschuss am 4. Oktober 1907 gegründete Landesverband für christlichen Frauendienst in Sachsen (e. V.) war insbesondere auf den Gebieten der weiblichen Evangelisationen, der praktischen Ausbildung von Frauen für ihre Rolle als Hausfrau, Gattin sowie Mutter, der Sozialpolitik, der Wohlfahrtspflege und mittels seiner Sozialen Frauenschule in der Ausbildung von Gemeindepflegerinnen tätig. Er war 1933 mit 954 Ortsgruppen und 120.000 Mitgliedern sowie einer nicht bezifferbaren Anzahl von Besucherinnen zu Veranstaltungen der Lokalvereinigungen der größte sächsische Frauenverein und konnte sich bis Ende der Weimarer Republik zu einer anerkannten Vertretung der Kirchlichen Frauenarbeit innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Sachsen etablieren. Der Vortrag stellt die Ergebnisse einer Magisterarbeit vor, die sich mit der Geschichte der sächsischen Dachorganisation für Kirchliche Frauenarbeit in der Zeit von 1933 bis 1945 beschäftigt. Dabei wird die Verbandsgeschichte vor dem Hintergrund der Gleichschaltungsversuche der konfessionellen Frauenverbände durch die NS-Frauenschaft und dem sogenannten "Kirchenkampf" dargestellt. |
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