3. Vortrag

Christiane Eberhardine, eigenständige Frau und Fürstin.

In der Geschichte steht die sächsische Kurfürstin und strenggläubige Protestantin Christiane Eberhardine (1671–1727) für den entschiedenen Widerstand gegen eine drohende Rekatholisierung des Landes. Sie trat allen Konvertierungsversuchen entschieden entgegen sowie dem Großmachtstreben ihres Gemahls August des Starken, der durch seinen Übertritt zum katholischen Glauben 1697 König in Polen werden konnte. Im Volk erhielt sie den Beinamen „Betsäule Sachsens“.

2017 hat Christiane Eberhardine (1671 – 1727) von Brandenburg-Bayreuth, Kurfürstin von Sachsen, ihren 290. Todestag.

Abbildung: Johann Kupezky (Maler): Christiane Eberhardine, SLUB Dresden, Deutsche Fotothek, Walter Möbius (Fotograf)

Referierende: Der Historiker Hans-Joachim Böttcher würdigte diese hochgeschätzte Frau in einer Biografie. Gemeinsam mit Verlegerin Katharina Salomo vom Dresdner Buchverlag schildert er das Leben der Prinzessin von Brandenburg-Bayreuth, Kurfürstin von Sachsen und Königin in Polen.

  • Leider konnte Herr Böttcher nicht vortragen. Er wurde vertreten durch Herrn Dr. Willi Hetze.

Datum: Mittwoch, 6. September 2017
Ort: Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden

Flyer zum Vortrag (PDF)

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