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Neben der archivfachlichen Arbeit besteht ein weiterer Schwerpunkt des Frauenstadtarchivs in der Vermittlung von Frauen*geschichte(n), der u.a. auf die Schaffung eines Identitätsbewusstseins zielt. In der Bewältigung des Alltags sind Menschen auf erlernte Handlungsstrategien und Wertesysteme angewiesen. Indem das FSA öffentlichkeitswirksam die vielfältige und komplexe Geschichte von Frauen* vermittelt, kann ein erweitertes Bewusstsein der eigenen (weiblichen) Handlungsspielräume fern gängiger Rollenvorstellungen entstehen.

Der Rückgriff auch auf partizipative und interaktive Formate soll dabei den stadtöffentlichen Austausch fördern, Reflexionsprozesse initiieren und selbstermächtigend zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen. Dabei soll eine „echte“ Gleichstellung der Geschlechter erreicht, also auch geschlechtsspezifischen Diskriminierungen entgegengewirkt werden. Auf diese Weise unterstützt das Projekt die Gleichstellungsarbeit. Denn Diskriminierungen „[…] engen den persönlichen Weltausschnitt ein, sie fördern Gewohnheiten und Routinisierung und blockieren dadurch ein kreatives Umgehen mit der Lebenswelt.“ (Uslucan, Haci Halil: 2014.)

Uslucan, Haci Halil (2014): Diskriminierung, in: Ezli, Özkan / Staupe, Gisela (Hrsg.): Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt, Dresden, S. 124 – 126.

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